Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Februar kostete zuletzt 74,71 US-Dollar (65.34 Fr.). Das waren 41 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Januar-Lieferung stieg um 35 Cent auf 69,73 Dollar.

Zur Wochenmitte waren die Ölpreise noch um jeweils mehr als zwei Dollar gefallen. Der Preis für US-Rohöl rutschte dabei erstmals sein Anfang Juli unter die Marke von 70 Dollar.

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Für Preisdruck sorgte die Skepsis, die den jüngsten Förderkürzungen des Ölverbunds Opec+ entgegengebracht wird. Zuletzt hatten die Mitgliedsstaaten der Opec+ ihre Produktion zwar zusätzlich gekürzt. Weil der Schritt aber als freiwillig bezeichnet wurde, wird am Markt an der Umsetzung gezweifelt.

Gestützt wurden die Ölpreise am Morgen durch die jüngste Entwicklung der Ölreserven in den USA. Am Vortag war bekannt geworden, dass die amerikanischen Lagerbestände an Rohöl in der vergangenen Woche um 4,6 Millionen auf 445,0 Millionen Barrel gefallen waren.

Der Rückgang ist deutlich stärker als von Experten erwartet ausgefallen. Eine Verringerung der amerikanischen Ölreserven sorgt in der Regel für Auftrieb bei den Ölpreisen.