Die Erträge legten 2023 im Vergleich zum Vorjahr um 4 Prozent auf 1,95 Milliarden Franken zu. Der Betriebsgewinn EBIT stieg auf 1,19 Milliarden (+5%), und unter dem Strich blieb ein Reingewinn von 1,00 Milliarden Franken. Die Aktionäre dürfen sich dennoch über eine höhere Dividende von 39 Franken die Aktie freuen. Für 2022 waren es 37 Franken.

2023 sei ein schwieriges Jahr für die Branche gewesen mit Blick auf das vorsichtige «Exit-Umfeld», liess sich CEO David Layton in einer Mitteilung vom Dienstag zitieren. Die performanceabhängigen Einnahmen machten 2023 zwar wieder 19 Prozent der Gesamteinnahmen aus, nachdem der Anteil 2022 auf 14 Prozent gefallen war. 2021 hatte der Anteil allerdings noch bei überdurchschnittlichen 46 Prozent gelegen, und üblicherweise sind es 20 bis 30 Prozent.

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Besserung in Sicht bei Performance Fees

Für das Finanzergebnis ist es ausschlaggebend, wie viele Beteiligungen gewinnbringend verkauft werden und damit wie hoch 2023 der Anteil erfolgsabhängiger Einnahmen ausfällt. Diese sind prozentual deutlich höher als die fixen Verwaltungsgebühren.

Partners Group geht davon aus, dass die Performance Fees in den nächsten ein bis zwei Jahren wieder 20 bis 30 Prozent erreichen werden. Und danach sei sogar ein weiterer Anstieg des Anteils an den Gesamteinnahmen von 25 bis 40 Prozent möglich, hiess es.

Für das laufende Geschäftsjahr 2024 rechnet die Gesellschaft zudem weiterhin mit Kapitalzusagen im Umfang von 20 bis 25 Milliarden Dollar.

Die verwalteten Vermögen legten per Ende 2023 indes auf 146,9 Milliarden US-Dollar zu nach 141,7 Milliarden Ende Juni und 135,4 Milliarden Ende 2022, wie bereits seit Januar bekannt ist. Und die Gesellschaft akquirierte Kapitalzusagen in der Höhe 18 Milliarden.