Wegen «technischer Probleme» hat die britische Luftraumüberwachung vor Flugverspätungen gewarnt. Sie habe «zur Gewährleistung der Sicherheit Verkehrsflussbeschränkungen eingeführt», teilte die Behörde National Air Traffic Services am Montagmittag der «BBC» zufolge mit.

Es werde daran gearbeitet, den Fehler zu finden und zu beheben. Weitere Angaben zu Dauer und Auswirkungen gab es zunächst nicht.

Zwölf Flüge der Swiss sind betroffen

Bei Swiss hiess es auf Anfrage am späten Nachmittag, gemäss aktuellem Stand seien je zwölf Hin- und Rückflüge der Fluggesellschaft betroffen. Dabei handle es sich um neun Flüge ab Zürich an die Destinationen London Heathrow, London City, Birmingham, Bristol und Manchester sowie drei Flüge ab Genf nach London Heathrow. Auch der Euroairport Basel informierte auf seiner Webseite über annullierte Flüge.

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Sämtliche Flüge nach London Heathrow vom Dienstag werden mit grösseren Flugzeugen als ursprünglich geplant durchgeführt, um mehr Passagiere transportieren zu können, wie Swiss mitteilte. Weiter werde auch eine Kapazitätserhöhung an die anderen Destinationen geprüft.

Auch in Irland gibt es Verzögerungen

Der Flughafen Gatwick südlich von London betonte, es gebe Verspätungen, Flugstreichungen seien «wahrscheinlich». Vom Airport in Liverpool hiess es, das Gepäck werde in die Maschinen geladen, manche Abflüge verzögerten sich aber.

Der grösste britische Flughafen London-Heathrow forderte Passagiere auf, sich bei ihrer Fluggesellschaft über den aktuellen Stand zu informieren. In Folge der Probleme in Grossbritannien kam es auch zu Verzögerungen in Irland.

Zuvor hatte die schottische Fluglinie Loganair auf dem Kurznachrichtendienst X, vormals Twitter, mitgeteilt, dass landesweit die Luftraumüberwachungsprogramme ausgefallen seien. In sozialen Netzwerken berichteten manche Passagiere mit Ziel Grossbritannien von stundenlangen Verzögerungen und Flugabsagen.

(sda/mth)