Eine Preissenkung ist wie bisher jederzeit möglich. Die österreichische Bundesregierung verspricht sich davon weniger Preisspitzen.
In Österreich schnellte der Spritpreis am Montag nach Beobachtung des dortigen Verkehrsclubs ÖAMTC um 12 Uhr bei einzelnen Tankstellen um bis zu 14 Cent pro Liter nach oben. Im Raum Salzburg kostete der Liter Super etwa 1,75 Euro, der Liter Diesel knapp unter zwei Euro.
Kritik vom Verkehrsclub
Die neue Massnahme wird vom Verkehrsclub ÖAMTC kritisiert. «Wir sehen in diesem Vorschlag kein Potenzial für eine unmittelbare und nachhaltige Entlastung», sagte ÖAMTC-Verkehrswirtschaftsexperte Martin Grasslober. Der Schritt diene eher zur Beruhigung der öffentlichen Diskussion. Es sei zu begrüssen, dass die neue Regelung auf einen Monat begrenzt sei.
In Österreich dürfen Tankstellen seit rund 15 Jahren den Preis nur einmal am Tag erhöhen. Dies gilt vor allem als Transparenz-Massnahme, die dafür sorgt, dass die Autofahrer mit deutlich weniger Hektik Preise vergleichen können. Dass der Sprit in der Alpenrepublik günstiger ist als in Deutschland, liegt an der niedrigeren Mineralölsteuer.