Puma erhöhte daher seine Umsatzprognose und erwartet für dieses Jahr ein währungsbereinigtes Wachstum im mittleren 10-Prozent-Bereich. Bislang hatte der Adidas-Rivale ein Plus von mindestens 10 Prozent mit "Aufwärtspotenzial" in Aussicht gestellt.

Im zweiten Quartal stieg der Umsatz dank eines starken Grosshandelsgeschäfts um 26 Prozent auf rund 2 Milliarden Euro. Währungsbereinigt lag das Plus bei 18,4 Prozent. Die Erlöse in der Region Asien-Pazifik sanken leicht. Hier wirkten sich die Corona-Beschränkungen in China aus. Trotz höherer Kosten stieg das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) um mehr als ein Drittel auf gut 146 Millionen Euro. Unter dem Strich verdiente Puma mit 84 Millionen Euro gut 73 Prozent mehr.

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Die Herzogenauracher schnitten damit besser ab als Adidas. Der Konkurrent hatte am Vorabend wegen einer schwächer als erwarteten Erholung in China sowie einer befürchteten Eintrübung der Konsumlaune die Gewinnprognose gesenkt.