Die Sorge vor den Auswirkungen des Krieges in der Ukraine auf die Weltwirtschaft hat die Schweizer Börse am Mittwoch erneut gebremst. Der russische Präsident Wladimir Putin sieht die Friedensverhandlungen mit der Ukraine in einer Sackgasse. Händler erklärten, die Anleger stellten sich zunehmend auf einen länger anhaltenden Konflikt ein.

Dazu komme die in vielen Ländern anziehende Inflation, die durch die Energiekrise verschärft werde. Der SMI sank bis kurz vor Handelsschluss um 0,2 Prozent auf 12.351 Punkte.

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Die Aktien des Augenheilkonzerns Alcon waren mit einem Minus von drei Prozent Schlusslicht im Standardwerte-Index. Der Computerzubehörhersteller Logitech verlor 1,7 Prozent an Wert. Abwärts ging es auch für die Grossbanken UBS und Credit Suisse, nachdem der Ukraine-Krieg und die hochschiessende Inflation den Gewinn des US-Riesen JP Morgan um 42 Prozent hatte schrumpfen lassen.

Barry Callebaut gaben fast vier Prozent nach. Die Anleger störten sich am Russland-Geschäft und dem im ersten Halbjahr stagnierenden Gewinn pro verkaufte Tonne des Schokolade- und Kakaoherstellers.

Sika zogen dagegen 2,4 Prozent an, nachdem Broker ihre Kursziele für den Bauchemiekonzern angehoben hatten. Auch die Titel des als krisensicher geltenden Nahrungsmittelkonzerns Nestle legten zu.

(reuters/ske)