Treiber waren Händlern zufolge gute Nachrichten vom Index-Schwergewicht Nestlé sowie zur Bekämpfung der Pandemie. So bieten vorläufigen Ergebnissen von Laborstudien zufolge drei Dosen des Vakzins von Biontech und Pfizer einen effektiven Schutz gegen die neu entdeckte Omikron-Variante des Coronavirus. Dies verlieh Hoffnungen auf eine Fortsetzung des weltweiten Konjunkturaufschwungs Rückenwind. Nach einem Höchststand von 12.688 Punkten notierte der SMI kurz vor Handelsschluss noch bei 12.600 Zählern und damit 0,7 Prozent über dem Vorabend.

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Nestlé zogen 1,8 Prozent an. Der Nahrungsmittelriese reduziert seine Beteiligung am Kosmetikkonzern L'Oréal und erhält im Gegenzug 8,9 Milliarden Euro. Nestlé lanciert zudem ein neues Aktienrückkaufprogramm. Der Augenheilkonzern Alcon gewann 1,7 Prozent an Wert. Basilea kletterten 4,7 Prozent. Die Pharmafirma hat von Pfizer eine weitere Meilensteinzahlung für Umsätze mit dem Pilzinfektionsmittel Cresemba erhalten.

Unter Druck stand dagegen Holcim. Nach einer Kurszielsenkung durch die JP Morgan-Analysten verloren die Aktien des Zementkonzerns 0,8 Prozent. Auch der Luxusgüterkonzern Richemont gab Boden preis. (reuters/kop)