Händler erklärten, die Ukraine-Krise verunsichere die Anleger. Berichte über Kämpfe im Osten der Ukraine lasteten auf der Stimmung. Russland teilte den USA offiziell mit, dass es zu einer Reaktion gezwungen sei, sollten die USA mit Moskau keine rechtsverbindlichen Sicherheitsgarantien aushandeln. Der SMI sank um 1,2 Prozent auf 12.050 Punkte.

Die Aktien des Computerzubehörherstellers Logitech brachen fast neun Prozent ein. Alcon verloren 3,5 Prozent. Als Reaktion auf den Quartalsabschluss hatten mehrere Broker ihre Kursziele für den Augenheilkonzern gesenkt. Auch der Versicherer Zurich verbuchte Abgaben. GAM büssten über fünf Prozent ein, nachdem das Fondshaus 2021 erneut Abflüsse von Kundengeldern in Milliardenhöhe erlitten hatte.

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Als einziger Standardwert verbuchte Nestlé leichte Kursgewinne. «Die Fundamentaldaten waren selten so stark und haben den Abstand zur Konkurrenz vergrössert,» kommentierte Vontobel-Analyst Jean-Philippe Bertschy den Jahresabschluss. Bei den Nebenwerten zog die Waadtländer Kantonalbank fast drei Prozent an. Der Reingewinn des Instituts kletterte 2021 um 14 Prozent auf 379 Millionen Franken.
(reuters/kop)