Der um Sondereffekte bereinigte Gewinn ging in den Monaten Juli bis September im Vergleich zum Rekordergebnis im zweiten Quartal um 18 Prozent auf 9,4 Milliarden Dollar zurück

Das teilte der Konzern am Donnerstag in London mit. Das ist aber immer noch das zweitbeste Quartalsergebnis der Geschichte des Konzerns. Unter dem Strich - also zum Beispiel bereinigt um die Bewertungseffekte von Öllagerbeständen - verdiente Shell 6,7 Milliarden Dollar nach 18 Milliarden Dollar im zweiten Quartal. Im dritten Quartal des Vorjahres hatte Shell noch rote Zahlen geschrieben.

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Der Konzern hatte bereits vor einigen Wochen angekündigt, dass die Margen im Raffineriegeschäft nicht so hoch ausgefallen sind wie noch im zweiten Quartal. Das Unternehmen nutzt die sprudelnden Gewinne weiter für hohe Ausgaben zur Kurspflege und Ausschüttungen an die Aktionäre. So kündigte Shell den Rückkauf von Aktien für vier Milliarden Dollar sowie eine Dividendenerhöhung an.