Der Verkauf des Chip-Designers Arm an den US-Konzern Nvidia ist vom Tisch. Am Dienstag gab Arm-Eigner Softbank das Scheitern des 80 Milliarden Dollar schweren Deals offiziell bekannt. Zuvor hatten mehrere Wettbewerbsbehörden ihre Bedenken geäussert. Insidern zufolge soll Arm nun den Sprung an die Börse wagen.

Zugleich machte der japanische Technologieinvestor einen deutlichen Gewinnrückgang öffentlich. Von Oktober bis Dezember fiel der Softbank-Gewinn auf umgerechnet 220 Millionen Euro von 8,87 Milliarden Euro im Vorjahreszeitraum. Der Rückgang hing vor allem mit einem schwächeren Portfolio der das Geschäft dominierenden Vision Funds zusammen.

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So fielen die Börsenbewertungen von Firmen wie dem Büro-Vermittler WeWork, Fahrdienste-Anbieter Grab oder Online-Gebrauchtwagenhändler Auto1 aus Berlin in dem Quartal unter den Ausgabepreis. Zudem setzte die zunehmende Regulierung in der Volksrepublik Alibaba und weiteren Technologiewerten zu, an denen Softbank beteiligt ist.

(reuters/gku)