Im vergangenen Jahr setzte Straumann 2,6 Milliarden Franken um, ein Plus von 4,1 Prozent. Organisch - also ohne Wechselkurseffekte und Übernahmen - wuchs Straumann sogar um 8,9 Prozent.

Dabei war die Geschäftsentwicklung im vergangenen Jahr stark durch regionale Unterschiede gekennzeichnet. Während die Einnahmen in der wichtigsten Region Europa, Naher Osten & Afrika organische zweistellig anstiegen, lag das organische Plus in Nordamerika gegenüber 2024 bei 4,2 Prozent. Wie Straumann schreibt, war die Entwicklung in einem weiterhin herausfordernden makroökonomischen Umfeld solide.

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In Asien setzte Straumann im Gesamtjahr trotz des Gegenwind aus China ebenfalls mehr um als 2024 um. Der chinesische Markt war in der zweiten Jahreshälfte weiterhin von einem verhaltenen Patientenzulauf und einem vorsichtigen Distributionsverhalten im Vorfeld der nächsten Runde des volumenbasierten Beschaffungsprozesses (VBP 2.0) beeinflusst, heisst es in dem Communiqué.

Auf Gewinnebene richtet Straumann selbst seine Prognose am operativen Kerngewinn (Core EBIT) aus, der um Posten wie etwa Abschreibungen aus Kaufpreisallokation, Wertminderungen, Restrukturierungskosten etc. bereinigt wird. Dieser stieg auf 655 Millionen und die entsprechende Marge lag zu konstanten Wechselkursen bei 26,5 Prozent. Unter dem Strich blieb ein Kern-Gewinn von 478 Millionen übrig nach 502 Millionen im Jahr zuvor. Währungseffekte sowie weiterhin hohe Investitionen in Innovation und Wachstum seien für den Rückgang verantwortlich.

Mit den vorgelegten Zahlen hat Straumann die Erwartungen der Analysten überwiegend erfüllt. Allerdings fiel der Reingewinn tiefer als erwartet aus. Die eigenen Ziele hat der Dentalimplantate-Hersteller erfüllt. Neben einem organischen Umsatzwachstum im hohen einstelligen Prozentbereich hatte Straumann eine operative Kerngewinn-Marge angepeilt, die 30 bis 60 Basispunkte über dem 2024er Wert von 26,0 Prozent zu liegen kommen sollte.

Höhere Dividende vorgeschlagen

Die Aktionärinnen und Aktionäre sollen eine höhere Dividende von 1,00 Franken je Aktie erhalten. Im Vorjahr waren es 0,95 Franken.

Mit Blick nach vorne setzt sich das Unternehmen zu konstanten Wechselkursen ein organisches Umsatzwachstum im hohen einstelligen Prozentbereich und eine Kern-EBIT-Marge von 30 bis 60 Basispunkten gegenüber 2025 zum Ziel.

Auch die Mittelfristziele haben weiter Bestand. Demnach strebt Straumann für den Zeitraum 2026-2030 ein jährliches Umsatzwachstum von rund 10 Prozent sowie eine durchschnittliche Steigerung der Kern-EBIT-Marge um 40 bis 50 Basispunkte pro Jahr an (bei konstanten Wechselkursen).