Sunrise UPC hat im dritten Quartal gleich viel umgesetzt wie vor einem Jahr, aber operativ auf bereinigter Basis mehr verdient. Der Umsatz blieb zwischen Juli und September stabil bei 762,5 Millionen Franken.

Dabei hat der Umsatz im Mobilfunk um 2 Prozent auf 316,4 Millionen Franken zugelegt, wie der zweitgrösste Telekomanbieter der Schweiz am Donnerstag bekannt gab. Dagegen schrumpfte im Festnetz-, TV- und Internetgeschäft der Umsatz um 2,2 Prozent auf 310,1 Millionen Franken. Bei den Geschäftskunden konnte das fusionierte Unternehmen den Umsatz leicht steigern: um 0,9 Prozent auf 130,7 Millionen Franken.

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Der Kundenzuwachs ging weiter. Sunrise UPC hat im Sommerquartal netto 43’200 Handyabokunden und -kundinnen gewonnen und 6900 zusätzliche Breitbandanschlüsse und TV-Abos abgeschlossen.

Das segmentbereinigte Betriebsergebnis vor Abschreibungen und Amortisationen (Ebitda) ist gegenüber dem Vorjahr auf angepasster Basis um 3,3 Prozent auf 303,7 Millionen Franken gestiegen. Die Verbesserung sei primär durch höhere Umsätze, vor allem bei den Mobilfunkprivatkunden und -kundinnen, und niedrigere Kosten aufgrund von Synergien erreicht worden, schrieb Sunrise UPC. In den Zahlen sind unter anderem Integrations- und Restrukturierungskosten nicht enthalten.

Insgesamt hat der Konzern in den ersten neun Monaten den Umsatz um 0,3 Prozent auf 2,3 Milliarden Franken erhöht. Das segmentbereinigte Betriebsergebnis ist dagegen um 2,3 Prozent auf 830,2 Millionen Franken gesunken.