"Die Ansammlung von Mitarbeitenden, die Sie heute wahrnehmen, ist nicht der Grund für allfällige lange Wartezeiten", schrieben die Swissport-Angestellten in dem Flyer, den sie im Terminal 1 den Passagieren in die Hand drückten. Es würden schlicht zu wenig Leute für die Bewältigung des Ferienansturms im Einsatz stehen. Die Mitarbeitenden seien überlastet, die Situation sei eine Zumutung.

Vor dem Terminal-Gebäude versammelten sich rund 150 Angestellte mit Trillerpfeifen, Gewerkschaftsfahnen und Karton-Tafeln, auf denen sie ihre Forderung bekräftigen: Bessere Arbeitsbedingungen, ein Gesamtarbeitsvertrag (GAV) auf dem Niveau des früheren GAV. "Kein Krisen-GAV mit Verschlechterungen bei Lohn und Arbeitszeit."

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Rund 50 der Demonstrantinnen und Demonstranten zogen während der Protestaktion schliesslich zum Büro der Swissport-Verantwortlichen, wo sie ihren Forderungskatalog deponierten. Die Vorgesetzten nahmen den Katalog entgegen. Auf den Betrieb am Flughafen Zürich hatte die Aktion, soweit erkennbar war, keine Auswirkungen.