Auch die steigenden Löhne aufgrund der Inflation machten eine Preiserhöhung unumgänglich, heisst es in der Medienmitteilung der Comunità tariffale Arcobaleno. Ausserdem lägen die Preise des Tessiner Tarifverbunds unter dem Schweizer Durchschnitt.

Dies erfordere eine Anpassung, wie der Direktor der Tessiner Abteilung für Raumentwicklung und Mobilität Martino Colombo gegenüber der Tessiner Zeitung "Corriere del Ticino" erklärte und der Nachrichtenagentur Keystone-SDA bestätigte. Der Gesetzgeber schreibe vor, dass eine Reise mit öffentlichen Verkehrsmitteln in unterschiedlichen Schweizer Regionen einen vergleichbaren Preis habe.

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Zudem verlangt der Bund eine bessere Kostendeckung, wie es im Communiqué von Arcobaleno weiter heisst. Heute würde lediglich rund ein Drittel der Kosten von den Nutzern getragen. Zudem sei eine Kürzung der Zulagen durch den Bund im Regionalverkehr geplant.

Halbtax-Preis für 1 Zone bleibt gleich

Konkret erhöhen sich mit dem Fahrplanwechsel im Dezember die Billettpreise um rund acht bis neun Prozent, Jahresabonnemente werden sogar um neun bis zehn Prozent teurer. Die Wochen- und Monatsabonnemente hingegegen werden nur um drei Prozent teurer.

Eine Ausnahme bildet das 1-Zonen-Billett. Dieses bleibt mit einem ermässigten Preis (Halbtax) von 2 Franken unverändert und bildet weiterhin den günstigsten "Einstiegspreis" in den öffentlichen Verkehr der Schweiz, wie es in der Medienmitteilung abschliessend heisst.