Die Einnahmen aus dem wichtigen Wirtschaftszweig des ostafrikanischen Landes 2023 stiegen mit rund 353 Milliarden Kenia-Schilling (rund 2,4 Milliarden Franken) um satte 31,5 Prozent gegenüber 2022, wie aus einem am Sonntag vorgestellten Bericht des Tourismusministeriums hervorgeht.

Vor der Pandemie im Jahr 2019 hatte der Tourismus rund 296 Milliarden Kenia-Schilling erwirtschaftet. Nach Behördenangaben lag sein Anteil am Bruttoinlandsprodukt damals bei rund zehn Prozent.

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Im vergangenen Jahr reisten dem Ministerium zufolge knapp zwei Millionen Menschen nach Kenia, das besonders wegen seiner Tierwelt bei Touristen beliebt ist. Die meisten von ihnen kamen demnach aus den USA, gefolgt von Uganda, Tansania und Grossbritannien. In diesem Jahr rechnet das Ministerium mit rund 2,4 Millionen Besuchern.

Die wirtschaftliche Lage ist aus Sicht des Ministeriums dennoch problematisch. Trotz des deutlichen Anstiegs der Besucherzahlen im vergangenen Jahr seien «die durchschnittlichen Ausgaben (...) in US-Dollar deutlich zurückgegangen», heisst es in dem Bericht. Die Autoren verwiesen in diesem Zusammenhang auf die starke Abwertung des Kenia-Schillings im Vergleich zu anderen Währungen.