Deshalb seien Proteste gegen das WEF umso wichtiger, sagte Maeva Strub, Sprecherin des «Strike-WEF»-Kollektivs, das hinter der jährlich bewilligten Protestwanderung steht. Entscheidungen am WEF seien undemokratisch, da über die Bevölkerung hinweg und ohne Berücksichtigung ihrer Interessen entschieden werde.

Die Demonstrierenden fordern ein Ende von Kapitalismus und Kriegen, die den Klimakollaps vorantreiben würden, und setzen sich für eine bedürfnisorientierte Demokratisierung der Wirtschaft ein. Das Wachstum der Bewegung zeige, dass ihre Anliegen Gehör fänden.

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An der Protestwanderung nahmen im vergangenen Jahr rund 400 Menschen teil. Trumps Teilnahme am WEF verleihe dem Protest zusätzlichen Auftrieb, was auf ein wachsendes kritisches Bewusstsein gegenüber der globalen Politik hindeute.