In Bahnhofsnähe kontrollierten Einsatzkräfte zahlreiche Personen und stellten Schutz- sowie Vermummungsmaterial sicher, wie eine Reporterin der Nachrichtenagentur Keystone-SDA berichtete. In diesem Zusammenhang seien Wegweisungen ausgesprochen worden, schrieb die Berner Kantonspolizei auf der Plattform X.

Demnach standen zudem Dialogteams im Einsatz, um mit den Demonstrierenden Kontakt aufzunehmen. Eine Platzkundgebung werde toleriert, teilte die Polizei via Durchsage auf dem Bahnhofsplatz mit - nicht aber ein Umzug. Die Teilnehmenden reagierten mit Buhrufen.

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In der gesamten Innenstadt standen Polizistinnen und Polizisten in Vollmontur bereit. Der Bundesplatz war abgesperrt, zudem warteten zahlreiche Einsatzfahrzeuge vor dem Bundeshaus, darunter solche aus anderen Kantonen. Zur unbewilligten Kundgebung aufgerufen hatten linke und linksautonome sowie propalästinensische Gruppierungen.

Die Stadt hatte im Vorfeld davon abgeraten, an der Kundgebung teilzunehmen. Auch das Grossaufgebot der Polizei war angekündigt. Dies «mit Blick auf vergangene ähnlich gelagerte Kundgebungen», aber auch, weil zeitgleich vor der iranischen Botschaft eine bewilligte Kundgebung vorgesehen war. Einem Augenschein zufolge hatten sich dort um 14 Uhr rund 200 Menschen versammelt.