Die Corona-Pandemie nähert sich nach Einschätzung der Weltgesundheitsorganisation WHO ihrem Ende. Die Welt sei noch nie in einer besseren Position gewesen, die Pandemie überstanden zu haben, sagte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus am Mittwoch. «Wir haben es noch nicht geschafft. Aber das Ende ist in Sicht.» Vorerst aber müssten die Länder noch an ihren Bemühungen im Kampf gegen das Coronavirus festhalten.

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In der vergangenen Woche starben nach Angaben der UN-Behörde so wenige Menschen an dem Erreger wie seit März 2020 nicht mehr. Die WHO erwarte auch in Zukunft Erkrankungswellen, sagte Maria Kerkhove, technische Leiterin des Covid-19-Programms. Die Welt habe mit Impfstoffen und antiviralen Medikamenten aber machtvolle Instrumente dagegen in der Hand.

Die Zahl der Neuerkrankungen ging letzte Woche um 25 Prozent zurück. Alle Weltregionen verzeichneten einen Rückgang. Es wurden insgesamt noch etwas mehr als 3,1 Millionen Neuinfektionen festgestellt. Der Westpazifik und Europa zählten jeweils mehr als eine Million zusätzliche Fälle.

Die Zahl der neuen Todesfälle sank um 20 Prozent auf knapp 11'000, wobei nur in Afrika ein Anstieg zu verzeichnen war, während es in Europa mit 31 Prozent zum grössten Rückgang kam. Insgesamt sind seit Beginn der Pandemie weltweit etwa 6,5 Millionen Menschen an dem Coronavirus gestorben, fast 610 Millionen wurden infiziert. (reuters/ise)