Die Geschäfte des Moderiesen Inditex laufen rund. Im ersten Geschäftshalbjahr konnte das Unternehmen Umsatz und Gewinn deutlicher steigern als erwartet.

Von Februar bis Juli sei der Umsatz aufgrund coronabedingter Lockdowns im Vorjahr um knapp 25 Prozent auf 14,8 Milliarden Euro angeschwollen, teilten die Spanier am Mittwoch mit, zu denen neben der Modekette Zara auch Marken wie Massimo Dutti, Pull & Bear oder Bershka gehören. Die Herbst- und Winterkollektionen seien bei den Kunden sehr gut angekommen.

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In den ersten sechs Wochen des laufenden Quartals seien die Erlöse währungsbereinigt um elf Prozent gegenüber dem Vorjahreswert gestiegen. Auch beim Gewinn legte Inditex deutlich zu. Vor Zinsen und Steuern standen 2,4 Milliarden Euro zu Buche, 44 Prozent mehr als vor einem Jahr. Unter dem Strich blieb ein Überschuss von 1,8 Milliarden Euro – ein Plus von 41 Prozent.

Für die Einstellung der Geschäfte in Russland und der Ukraine verbuchte Inditex eine Belastung von 216 Millionen Euro. Um auf mögliche Lieferkettenprobleme im Herbst und Winter vorbereitet zu sein, setzt die Unternehmensführung derweil auf volle Lager. Es sei mehr bestellt worden, weshalb die Lagerbestände um 43 Prozent gestiegen seien.

(AWP/mth)