Der Gewinn der nach der Bilanzsumme neuen Nummer drei unter den Schweizer Banken stieg in den Monaten Januar bis Juni um einen Viertel auf 677 Millionen Franken, teilte die Bank am Donnerstag mit. Schon im Vorjahr hatte die ZKB einen Rekordgewinn von 541 Millionen Franken eingefahren.

Beim Geschäftserfolg, der die operative Leistung einer Bank angibt, erzielte die ZKB im ersten Semester ein Plus von 54,7 Prozent auf 831 Milliarden Franken. Der gesamte Geschäftsertrag stieg auf 1,69 Milliarden an, was einem Plus von 25,5 Prozent entspricht.

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Zinswende ist der Haupttreiber des Erfolgs

Die Verbesserung geht vor allem auf die starke Entwicklung im Zinsengeschäft zurück. Der Netto-Erfolg schoss hier auf 946 Millionen von 650 Millionen Franken in die Höhe. Grund waren vor allem die wieder steigenden Zinsen aufgrund der Zinswende der Schweizerischen Nationalbank. Der Erfolg aus dem Handelsgeschäft wuchs um 19,6 Prozent und das Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft stagnierte in etwa auf dem Vorjahreswert.

Auch bei den Neugeldern konnte die ZKB deutlich zulegen. Insgesamt zog die Bank 19,3 Milliarden Franken an. Die verwalteten Vermögen kletterten auf 430,4 Milliarden Franken hoch, nach 400,0 Milliarden per Ende 2022.

Für die Zeit nach dem Halbjahresergebnis zeigte sich die Bank sehr zuversichtlich. So sei die Basis für ein «beachtliches Jahresergebnis» geschaffen worden, heisst es weiter.

(sda/rul)

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