Wenige Tage nachdem die Swatch Group AG mit einer preisgünstigen Version ihrer Omega-Uhr einen Kaufrausch ausgelöst hatte, meldeten einige Nutzer ein Problem mit ihren 260-Dollar-Käufen: Sie können Farbspuren am Handgelenk des Trägers hinterlassen.

Das Phänomen wurde von Käufern der «Mission to Neptune»-Uhren der MoonSwatch-Serie in Beschwerden auf sozialen Medien wie YouTube und Reddit gemeldet. Das Unternehmen erklärte, das Abfärben der Uhr sei «harmlos» und ein «sehr, sehr seltenes Erlebnis».

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Farbe der Uhr bleibt unverändert

Die Verfärbung werde mit der Zeit verschwinden, versicherte das Unternehmen seinen Kunden. Die Erklärung ist eine «hohe Menge an Pigmenten, die verwendet wird, um ein starkes Farbergebnis zu erzielen», schrieb ein Swatch-Sprecher in einer Antwort auf Fragen von Bloomberg News.

«Das Pigment ist nicht hautgefährdend und ungiftig, so dass dieser Effekt für den Träger völlig unbedenklich ist», sagte der Sprecher mit Sitz in Biel, Schweiz, und fügte hinzu, dass auch die Farbe des Artikels unverändert bleibe. «Wir haben dies dem Qualitätsmanagement unserer Produktionsstätten gemeldet, die bereits alle notwendigen Massnahmen ergriffen haben.»

Weltweiter Kaufrausch

Die Nachfrage nach der rund 260 Dollar teuren Uhr - einer billigeren Version der kultigen Speedmaster Professional oder der so genannten «Moon Watch», die von US-Astronauten benutzt wurde - löste letzte Woche einen weltweiten Kaufrausch aus, bei dem Kunden von London bis Singapur die Swatch-Läden stürmten, um das Produkt zu erwerben. 

Die Zusammenarbeit zwischen der Schweizer Luxusmarke Omega und dem preisgünstigeren Swatch-Label wird zwar nicht als limitierte Auflage bezeichnet, aber auf EBay mit massiven Aufschlägen bis zum Dreissigfachen des Originalpreises angeboten

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