Man kann von Georges Kern denken, was man will. Für die einen ist der erfahrene Uhrenmanager ein Schaumschläger. Für die anderen ein Genie, ein Marketinggenie.

Klar ist: Kern polarisiert. Und ebenso klar ist: Sein Gespür dafür, was der Markt haben will, ist treffsicher. So treffsicher wie bei keinem anderen Chef einer Uhrenmarke.

Nun dümpeln wir alle seit Monaten in unseren Homeoffices vor uns her. Pendeln zwischen Balkon und Wald auf der Suche nach ausbleibenden Abenteuern. Machen an digitalen Lagerfeuern mit Arbeitskollegen gute Miene zum bösen Spiel. Und warten. Warten auf die Rückkehr des richtigen Lebens.

Abenteuerlust und Fernweh

Während sich viele Lifestyle-Brands darauf kaprizieren, es uns in unserem behördlich verordneten Kokon bequem zu machen – Bernard Arnault kauft Birkenstock, Alber Elbaz kreiert Wohlfühl-Looks –, macht Kern das Gegenteil: Er kitzelt die Sehnsucht ins uns, weckt die Lust auf Abenteuer, spielt mit unserem Fernweh, befeuert den Drang nach wildem Leben.

Anzeige

Mit einer Uhr? Ja, mit einer Uhr. Mit der wahrscheinlich coolsten Uhr des Frühlings. Mit einem veritablen Bad Ass fürs Handgelenk. Mit einem Zeitmesser, bei dessen Anblick selbst hartgesottene Bürohengste zu Rockstars werden. Vorhang auf für die Top Time Deus. Limitiert auf 1500 Exemplare, zu haben für knapp 5000 Franken.

Breitling Top Time Deus Ex Machina Uhr

Breitlings neue Top Time Deus spricht erfolgreiche und abenteuerlustige Männer an.

Quelle: ZVG

Entstanden ist die Uhr in Zusammenarbeit mit der australischen Lifestyle-Marke Deus Ex Machina. Ursprünglich ein Customizer für Motorräder, die diesen Namen tatsächlich verdienen, ist Deus Ex Machina heute ein kleines Lifestyle-Imperium.

Es verkauft Töffs, Surfbretter, Snowboards, Velos, Kleider und Accessoires. Online und in hippen Läden von Sydney bis Los Angeles, von Seoul bis Berlin, von Kapstadt bis Zürich.

«Wheels and Waves»

Vor allem aber verkauft Deus Ex Machina einen Lebensstil: «Wheels and Waves», nennen es die Deus-Gründer Carby Tuckwell und Dare Jennings. «Easy Rider on the Beach», könnte man es ebenfalls umschreiben. Oder: Wer Deus mag, ist so etwas wie ein Gentleman Bad Boy.

Kein Wunder, dass Hollywoodstars wie Orlando Bloom oder Ryan Reynolds und Musikgrössen wie Bruce Springsteen oder Billy Joel zu den (Motorrad-)Kunden von Deus Ex Machina gehören.

Die erste Top Time brachte Breitling 1964 auf den Markt. Damals sagte Willy Breitling: «Wir dringen in das Feld der Jugend ein und werden ihre Sprache sprechen.»

Wo sich Uhren und Motorräder treffen

Mit der aktuellen Top Time spricht Georges Kern zwar nicht mit der Jugend, aber doch mit arrivierten Männern, deren Herzen nach der Unbekümmertheit der Jugend lechzen (und deren Portemonnaies etwas mehr hergeben als das Sackgeld von Jugendlichen in den 1960er Jahren).

Anzeige

Und schliesst an den Erfolg an, welchen seine erste Neuedition einer Top Time im vergangenen Jahr hatte. Die ebenfalls limitierte Top Time Zorro war wohl einer der grössten Hits von Breitling im Jahr 2020.

Podcast-Tipp

Rolex, Swatch und Co.: Wer kommt am besten durch die Krise? Hören Sie den «HZ Insights» Podcast hier:

«In allem, was wir machen, gibt es normalerweise eine Komponente von Abenteuer und Design – und ich möchte, dass die Kunden sich damit verbinden», sagt Deus-Mitgründer Tuckwell. Er glaubt, dass genau das der Punkt sei, an dem Deus und Breitling zusammenkommen werden.

Erbe der Top Time

«Uhren und Motorräder treffen sich am Schnittpunkt von Funktion und Design», erklärt er. «Sie teilen eine Effizienz der Form, die mit dem Zweck verbunden ist. Und in beiden Fällen tragen sie eine Ernsthaftigkeit des Ausdrucks weit über ihre physische Präsenz hinaus. Es fühlt sich an, als gäbe es eine glückliche Fügung in der Partnerschaft.»

Anzeige

Tuckwell, selbst ein Uhrenfan mit einer Vorliebe für Vintage- und Militärmodelle, war direkt in den Designprozess der Top Time Deus involviert, und es überrascht daher nicht, dass Deus-Elemente überall zu finden sind. So ist der Sekundenzeiger eine Weiterentwicklung des Blitzkolben-Logos der Marke.

«Die Uhr», so Tuckwell weiter, «hat ein zielgerichtetes Gewicht und ein exquisites Finish. Es sind die Details und die Farbpalette, welche sie wirklich ausmachen, und ich denke, dass die Harmonie zwischen unserem charakteristischen Design und dem Erbe der Top Time von Breitling perfekt funktioniert.»

Anzeige

Social Media

Besuchen Sie uns bei Facebook, Linkedin & Co.