2020 stiegen die Preise für Zweitwohnungen um 4 Prozent – um wie viel erhöhten sie sich im laufenden Jahr?
Die Dynamik hat zugenommen, im Schnitt verteuerten sich die Zweitwohnungen in den grösseren alpinen Destinationen der Schweiz um 8 Prozent. 

Maciej Skoczek, UBS, Immobilien

Immobilien-Spezialist Maciej Skoczek ist Ökonom bei der UBS Switzerland.

Quelle: ZVG
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Werden die Preise auch längerfristig so stark steigen?
Die Preisanstiege dürften bereits nächstes Jahr etwas abflachen. Bei steigenden Preisen nehmen auch die Nutzungskosten zu, was die Attraktivität der Wohnungen schmälert – beispielsweise im Vergleich mit Hotelferien. Gleichzeitig verschlechtert sich mit steigenden Preisen auch die finanzielle Tragbarkeit von Ferienwohnungen.

Wie lässt sich der typische Käufer, die typische Käuferin beschreiben?
Die grösste Käufergruppe machen Personen aus der Schweiz zwischen 50 und 65 Jahren aus. Es sind offensichtlich vor allem wohlhabende Haushalte.

Ferienwohnungen in Grindelwald sind gesucht. Was macht den Ort so attraktiv?
Für Grindelwald sprechen viele Gründe: Die zentrale Lage schafft eine grosse Nachfrage. Die einmalige Bergkulisse und die hohen Renditen bei Vermietungen sind weitere Trümpfe. Allerdings sind die Preise relativ hoch. Gute Objekte kosten mindestens 13’000 Franken pro Quadratmeter.