Im Automarkt Schweiz setzte es letztes Jahr ein schönes Wachstum von 3,9 Prozent – bei den Motorrädern und Rollern hingegen war das Geschäft ein bisschen rückläufig: 2019 wurden 41'464 motorisierte Zweiräder neu zugelassen – im Vorjahr 2018 waren es 43'166 Einheiten gewesen.

Dies meldet die Vereinigung der Töff-Importeure Moto-Suisse. Konkret: Es wurden 24'254 neue Motorräder (Vorjahr: 24'542) und 16249 Roller (Vorjahr: 17'520)  verkauft.

Bei den Motorrädern waren die Mittelklasse-Maschinen mit 500 bis 1000 cm3 Hubraum das klar stärkste Segment: 11‘236 solcher Maschinen wurden verkauft.Von den hubraumstarken Töffs mit mehr als 1000 cm3 gingen 7‘740 Einheiten weg – sie machten also etwa ein Drittel des Absatzes aus.

Speziell gefragt seien Motorräder gewesen, die eine Retro-Optik mit modernster Technik kombinieren, meldet der Verband.

Anders als im Auto-Markt bleibt die Elektrotechnik bleibt beim Motorrad offenbar chancenlos: Nur 183 E-Motorräder wurden letztes Jahr angemeldet. «Was aktuell angeboten wird, ist technisch nicht ausgereift, preislich nicht wettbewerbsfähig und wird entsprechend vom Markt nicht akzeptiert», so die Mitteilung der Fachstelle für Motorrad und Roller. Etwas anders präsentiert sich die Lage dann bei den Rollern: 1‘066 neu zugelassene E-Roller entsprechen 6,6 Prozent des gesamten Rollermarkts 2019.

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Den allgemeinen Rückgang im Roller-Business erklärt Moto-Suisse mit «verkehrspolitischen Veränderungen im urbanen Bereich». Dabei habe sich insbesondere der E-Fahrrad-Boom bei den 50-cm3-Rollern ausgewirkt.

(rap)