Nach dem Fade-out der Corona-Ängste rüsten sich Schweizer Open-Air- und Konzertveranstalter für den Comeback-Sommer. Nach zwei Jahren mit Eventdürre wird die Schweiz von Mai bis September wieder zur landesweiten Festhütte. Mit Folgen: Weil nun alle Festivalorganisatoren von St. Gallen und Frauenfeld bis nach Nyon und Montreux ihre Bühnen wieder aufbauen, ist für den Sommer 2022 dieser Business-Chorus zu erwarten: Überangebot.

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So sieht es beispielsweise Christof Huber. Der alte Festivalhase, seit 26 Jahren in der Leitung des Open Airs St. Gallen und Director Festivals bei der Gadget ABC Entertainment Group, erwartet «einen der intensivsten Sommer der letzten dreissig Jahre. Too much action: «Neben der hohen Festivaldichte zeigt sich, dass auch viele Indoor-Konzerte nachgeholt werden, was für zusätzliche Konkurrenz sorgt.»