Nach drei Jahren mit vollem Einsatz gibt Amorana-Gründer Alan Frei das Curling auf. Der Plan, es mit dem ersten philippinischen Team an die Olympischen Spiele von Milano Cortina 2026 zu schaffen, scheiterte in den letzten Entscheidungsspielen knapp.

Freis nächster Sport steht fest: Poker. «Zuerst trainiere ich im Casino, danach nehme ich mir einen Coach», sagt der philippinisch-schweizerische Unternehmer. Das Ziel: «Im Frühsommer 2027 an den World Series of Poker in Las Vegas mitzumachen.» Gegenüber dem Curling sieht Frei beim Poker einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil: «Notfalls kann man sich für die WM-Teilnahme in Vegas auch einkaufen – das war beim Curling nicht möglich.»

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Alan Frei will Tech-Stars für neue Konferenz nach Zürich holen

Noch weiter oben auf Freis Agenda steht seine erste grosse Tech- und Innovationskonferenz, die er am 6. Mai 2026 unter dem Namen A3F im Zürcher Kaufleuten durchführen wird. Die Stadt Zürich, so ist Frei überzeugt, «ist der wichtigste Tech-Standort der Schweiz – und das ruft nach einer eigenen Konferenz».

Sein mittelfristiges Ziel ist wie üblich hoch gesteckt: «Ich will die ganz grossen Namen nach Zürich bringen, Meta-Chef Mark Zuckerberg,Amazon-Gründer Jeff Bezos oder AI-Mastermind Mira Murati.» Stargast für die erste Austragung von 2026 ist die deutsche Unternehmerin Lea-SophieCramer, Gründerin des Sextoy-Shops (und des ehemaligen Amorana-Konkurrenten) Amorelie.

Curling-Film – ein Fall fürs Zurich Film Festival?

Ganz durch ist das Thema Eissport bei Frei aber trotz Konferenz- und Poker-Plänen noch nicht. Während der Olympiavorbereitungszeit begleitete ein Filmteam die Curlingmannschaft in der damaligen Hoffnung, im Falle einer Qualifikation einen Streifen für Netflix zu produzieren.

Dieser Plan ist nun wohl vom Tisch. Das Projekt werde man trotzdem fertigstellen. Frei weiss auch schon, wo der Film Premiere feiern könnte: «Ich hoffe, dass man ihn am Zurich Film Festival im Herbst 2026 sehen wird.»