Auf der Welt leben aktuell rund 7,9 Milliarden Menschen. Davon sind gemäss «Forbes» knapp 2800 Personen Milliardäre. Also rund 0.00004 Prozent aller Menschen. Unter ihnen sind Tesla-Chef Elon Musk, Amazon-Gründer Jeff Bezos und LVMH-Patron Bernard Arnault.

Die Milliardäre leben auf einem anderen Planeten. Ihre Vermögen sind so gross, dass sie jede Relation sprengen. Denn als reich oder gar superreich gilt man schon mit einem Bruchteil eines Milliardenvermögens. Im Private Banking jedenfalls gilt man bereits ab 30 Millionen Dollar als so genanntes UHNWI, Ultra High Net Worth Individual.

Und: Zur politisch so beliebten Gruppe des obersten Prozents der Bevölkerung zählt man je nach Land bereits ab einem Vermögen von unter einer Million Dollar. Etwa in China oder Russland. In der Schweiz liegt die Schwelle höher, konkret bei 5,1 Millionen Dollar, wie aus Daten der amerikanischen Immobilienfirma Knight Frank hervorgeht.

Knight Frank, «The Wealth Report 2021», März 2021.

Wie viel Geld aber muss man zur freien Verfügung haben, um zum reichsten Promille der Bevölkerung eines Landes zu gehören, quasi zu den obersten Zehntausend? Muss man dafür Milliardärin sein? Nein, weit gefehlt. Um in der Schweiz ins reichste Promille zu kommen, reichen bereits 16,6 Millionen Dollar. Nur in den USA braucht es mit 25,1 Millionen Dollar mehr. Und in Monaco mit 22,2 Millionen Dollar. Das zeigen ebenfalls Daten von Knight Frank (siehe Grafik unten).

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Erstaunlich dabei ist, dass die Promille-Schwelle in der Schweiz mehr als doppelt so hoch liegt als in den grossen Ländern Europas wie Deutschland, Frankreich oder Grossbritannien. Das ist wohl ein Ausdruck für die (Steuer-) Attraktivität des Landes für reiche und superreiche Zuzüger.