Die perfekten Schneeverhältnisse und das gute Wetter haben über die Feiertage viele Wintersportler auf die Pisten gelockt. Die Schweizer Skigebiete verzeichnen Rekordzahlen: Sowohl die Zahl der Gäste als auch der Transportumsatz nahmen gegenüber dem Durchschnitt der letzten fünf Jahre um rund 18 Prozent zu.

Das meldet der Verband Seilbahnen Schweiz. Die Aussage basiert auf Daten von rund 50 Schweizer Skigebieten.

Das Resultat ist eine Überraschung, da die Skisaison 2019/2020 eher mit schlechtem Wetter begonnen hat. Vor allem setzte der Winter erst relativ spät ein, da die lange Föhnphase immer wieder für Tauwetter sorgte. Das hatte zur Folge, dass die Skigebiete ihre Pisten mit grossem Aufwand präparieren mussten.

Die Saison ist noch nicht zu Ende

«Rechtzeitig auf die Festtage hin ist dann aber in der Höhe nochmals viel Schnee gefallen, so dass die Gäste in den alpinen Skigebieten von hochwinterlichen Bedingungen profitieren konnten», schreibt der Verband. Einige Bahnen hätten sogar Rekordzahlen bei den Tagesgästen vermelden können, heisst es. Besonders in Graubünden nahm die Anzahl der Gäste zu – um 23,1 Prozent. Im Zuwachs-Ranking folgen dann die Zentral- und die Ostschweiz

Die Wintersaison sei damit erfreulich gestartet, doch der Verband relativiert auch: «Abgerechnet wird erst Ende Saison». Bis dahin stehen noch die Sportferien an – sowie zahlreiche Wochenenden, an denen das Wetter ganz unterschiedlich ausfallen kann. 

(tdr)