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Alexander Ilic
Quelle: ZVG

PersonAlexander Ilic

Alexander Ilic hat innerhalb von eineinhalb Jahren das ETH AI Center zu einem der weltweit grössten universitären Forschungszentren für künstliche Intelligenz aufgebaut. Gut 110 Professuren zählt das Institut bereits. Das Ziel: «Die Schweiz global zu einem der besten Standorte für diese neue Schlüsseltechnologie zu etablieren», sagt Ilic. Der 41-Jährige studierte an der TU München Informatik, forschte am renommierten MIT in Boston und habilitierte an der Uni St. Gallen. Er ist Mitgründer mehrerer Start-ups, das prominenteste darunter eine Firma für computerbasiertes Sehen namens Dacuda, das er 2017 an Magic Leap verkaufte. Ilic wurde bereits zwei Mal zum «Unternehmer des Jahres» gekürt und räumte unter anderem den Swiss Economic Award ab. Geht noch mehr? Ganz klar: ja. Ilic glaubt nämlich fest daran, «dass künstliche Intelligenz ähnlich wie das Internet oder das Smartphone die Gesellschaft prägen wird». Vorausgesetzt, dass «wir die Spitzenforschung, die es an der ETH und anderen Standorten in der Schweiz gibt, nutzen, sonst verpassen wir die Chance, künstliche Intelligenz nach unseren Wertvorstellungen zu prägen und diese Schlüsseltechnologie auch kleineren Firmen zugänglich zu machen». Mit nicht weniger als neuen grossen Tech-Giganten rechnet Ilic, die in den nächsten Jahren aus einem KI-First-Denken hervorgehen werden. Möglicherweise auch aus der Schweiz? Das ETH AI Center gehört für ihn zu einem global einzigartigen Ökosystem von Spitzenforschung, Start-ups und innovativen Unternehmen – mitten in Zürich.

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