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Ruedi Staechelin, Kunstsammler in seinem Haus in Basel
Quelle: Andri Pol

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Den Auftritt in der Fondation Beyeler genoss Ruedi Staechelin sichtbar: Der 67-jährige Basler posierte im Hochsommer in Riehen BS vor (s)einem Gemälde von Vincent van Gogh mit dem Titel «Le Jardin de Daubigny» und liess sich für die Rückkehr der geschrumpften Bildersammlung seines Grossvaters Rudolf Staechelin mit 19 Meisterstücken von Paul Cézanne über Ferdinand Hodler bis zu Pablo Picasso in die Schweiz feiern. Als Leihgeber tritt der Rudolf Staechelin Family Trust aus New York auf, der sich verpflichtet hat, für Versicherung und gegebenenfalls nötige ­Restaurierungen der Bilder aufzukommen und in den kommenden zehn Jahren keine der Leihgaben zu verkaufen.

Nicht in der Beyeler-Ausstellung zu ­sehen war Paul Gauguins Gemälde «Nafea faa ipoipo», das der Familientrust für 210 Millionen Dollar nach Katar verhökert hatte. Wie kommentierte Staechelin nüchtern? «Der Gauguin ist nicht mehr in Basel, das ist schade für die Stadt. Andrerseits ist die Sammlung nun wieder langfristig nach Basel zurückgekehrt.»

(Stand: November 2019)

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