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Felix Adamczyk
Quelle: ZVG

PersonFelix Adamczyk

Felix Adamczyk (36) revolutioniert die Sicherheit im Internet of Things (IoT). Dabei soll jedem Ding ein Chip eingebaut werden, der es mit dem Internet verbindet. So könnte ein Lift einer Kaffeemaschine die Ankunft von Besuch melden. «Die Heim-Automation ist eine tolle Spielerei, aber ihr Nutzen begrenzt», sagt Adamczyk. Anders sei das im Unternehmensbereich. «Wenn ein Lift nicht mehr funktioniert, muss ein Servicemitarbeiter im Auto ausrücken. Vor Ort stellt er fest, dass ein Neustart der Software gereicht hätte. Mit dem IoT liesse sich das prüfen, und die Autofahrt mit allen Auswirkungen auf Wirtschaft und Umwelt würde vermieden. Weltweit liessen sich Millionen Autofahrten vermeiden.» Seine Firma Qiio ist ein globaler Schlüsselpartner von Microsoft, wenn es darum geht, sichere Verbindungen im IoT zu bieten. Die Lösung bestehe aus Hardware, Software und globaler Konnektivität, die auch unabhängig voneinander in Unternehmen eingesetzt werden könnten. «Während man im Computer ein Virenprogramm als Software installiert, ist unser Schutz in Silizium eingegossene Hardware.» Ein Vorteil: Jedes Signal muss physisch durch dieses Teil. Auf die Frage, warum Hacker es auf industrielle Installationen wie Kaffeemaschinen, Schiebetüren und Lifte im IoT abgesehen hätten, sagt Adamczyk: «Es geht beispielsweise um Bot-Netze, welche die Bandbreite dieser Installationen nutzen, um in sensible Bereiche von Unternehmen einzudringen.» Diese Gefahr könne von Qiio gebannt werden.

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