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Lea Pereyre, Designerin, Drone Costumes, im Büro Veritystudios in Zürich mit dem Drohnen-Prototyp "Qualle"
Quelle: Mara Truog / 13 Photo

PersonLéa Pereyre

Sie folgt der Nasa auf Instragram, um Inspiration zu finden. In den Filmen von Wes Anderson findet sie Poesie und Humor. Und das Jobprofil von Léa Pereyre (27) ist einzigartig: «Drone Costume Designer». Zu Deutsch: Drohnenausstatterin. Ihr Arbeitgeber: Verity Studios, ein Start­up aus Zürich-­Oerlikon, das daran ist, zum Überflieger der Unterhaltungsindustrie zu werden.

Ob im Circus Knie, auf einer Tournee des kanadischen Rappers Drake, in der Neujahrsshow des chinesischen Fernsehens oder über der Bühne eines Broadway­Musicals: Die Drohnenschwärme von Verity Studios sind Teil des Spektakels. Pereyre, gebürtige Französin und ausgebildet in Industriedesign an der Kunsthochschule in Lausanne, sorgt dafür, dass die Formen und Farben passen. Sie kreiert das Kostüm, das der Drohne übergezogen wird, und schafft damit Illusionen für den Zuschauer. So wird das einfache Flugobjekt zur Qualle mit schwingenden Tentakeln. Zur fliegenden Blume beim Gepäckband vom Flughafen Singapur. Oder zum Lampenschirm im Cirque du Soleil.

Die Anforderungen an ihre Arbeit sind dabei enorm: Der Abstand zu den Propellern muss stimmen, sonst verfängt sich die Kunst in der Technik, die Drohne stürzt ab. Noch schwerer aber wiegt die Einschränkung im Gewicht. Maximal 5 Gramm darf ein Kostüm wiegen. Sonst hebt die Drohne nicht ab.

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