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Loulia Kassem
Quelle: ZVG

PersonLoulia Kassem

Eine Schwangerschaft sollte von Vorfreude geprägt sein. «Doch leider endet diese besondere Phase des Lebens für jede zehnte Frau abrupt – und im schlimmsten Fall tragisch», weiss Loulia Kassem. Laut der EPFL-Absolventin entbindet eine von zehn Frauen vorzeitig. Und da die Medizin nicht genau vorhersagen kann, welche Frau von einer Frühgeburt betroffen sein wird, tritt diese in der Hälfte der Fälle komplett unerwartet ein. «Das bedeutet, dass jedes zweite Frühgeborene ohne vorbeugende medizinische Intervention zur Welt kommt.» Eine Gefahr für Mutter und Kind. Dieser Umstand veranlasste Loulia Kassem 2018 dazu, Rea Diagnostics ins Leben zu rufen. Das Unternehmen entwickelt technische Hilfsmittel, die Frauen dabei helfen, das Risiko einer unvorhergesehenen Frühgeburt zu minimieren. Der Schlüssel dazu liegt im Home Monitoring: Bisher müssen sogenannte «Biomarker-Tests», die Rückschlüsse auf eine potenzielle Frühgeburt zulassen, im Spital vorgenommen werden. Der Prototyp aus dem Hause Rea ermöglicht nun das Messen in den eigenen vier Wänden. Er besteht aus einem sogenannten Smart Pad, das die relevanten biochemischen Marker analysieren kann, sowie einer App, die im Verdachtsfall medizinische Fachleute alarmiert. Zum Rea-Team gehören sowohl Ärzte als auch Hebammen. 2024 möchte Kassem mit einem fertigen Produkt den Markteintritt durchführen.

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