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Mina Kamel, Voliere ETH D-MAVT 2018. (ETH/Alessandro Della Bella)
Quelle: ALESSANDRO DELLA BELLA

PersonMina Kamel

Drei Praktika hat er absolviert, bevor Mina Kamel (29) sich fürs Unternehmertum entschied. Sechs Monate lang stand er im Sold von ABB. Während dreier Monate arbeitete er für Statoil in Norwegen. Und dem Reifenhersteller Pirelli aus Mailand widmete Kamel zwei Monate – der Kurzeinsatz im Traditionskonzern war aber prägend. Gleich im Anschluss begann Kamel sein Ingenieurstudium am Politecnico di Milano. Es folgte ein Master­-Studium in Robotik an der ETH Zürich, wo er schliesslich seine Mitstreiter für sein Start­up kennenlernte.

Voliro heisst das Unternehmen, das Produkt ist eine Drohne mit mehreren Propellern, die sich einzeln steuern lassen. Das Flugobjekt ist ein Alleskönner in der Luft, äusserst stabil in der Fluglage, eine Art Eisvogel der Drohnenwelt. Das Spezielle: Die Drohne hat einen Sensor montiert, der eine Wand oder irgendeine andere Oberfläche abtasten kann. Der Voliro-­Vogel kann alle Arten von Inspektionen durchführen. Das bedeutet, dass die Drohne auch in sehr schwer zugänglichen Höhen und Gebieten eingesetzt werden kann.

Die Manövrierbarkeit ist unerreicht und hat Mina Kamel und dessen Team weltweite Aufmerksamkeit eingebracht. In einem Wettbewerb in Abu Dhabi hat das Voliro­Team, zu dessen  Mentoren der NZZ­Verwaltungsrat Roland Siegwart zählt, im Sommer 2018 ein Preisgeld von einer halben Million Franken eingeheimst – Startkapital für das Unternehmen.

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