Der E-Mobilitäts-Podcast «Elektrogeflüster» der Handelszeitung stellt Themen rund ums E-Auto in den Fokus. Die Hosts, Andreas Engel und Wilma Fasola, diskutieren über Reichweite, Ladeinfrastruktur und die neuesten Trends im Bereich der Elektrofahrzeuge.
Das bietet Folge Nr. 14
Wer nicht zu Hause laden kann, ist kaum bereit, ein Elektroauto zu kaufen. Dies zeigt eine aktuelle Studie des Schweizer Bundesamts für Energie. Doch noch sind Lademöglichkeiten in Mehrfamilienhäusern und grossen Überbauungen Mangelware. Bis das «Recht auf Laden» gesetzlich verankert ist, kann es noch Monate, wenn nicht Jahre dauern. Das Ziel der Regierung, dass bis Ende 2025 jedes zweite zugelassene Auto ein sogenanntes Steckerfahrzeug – Plug-in-Hybride und reine Stromer – ist, dürfte deutlich verfehlt werden. Derweil plant Bundesrat Albert Rösti bereits eine E-Auto-Steuer, um die sinkenden Einnahmen aus der Mineralölsteuer abzufedern. Ungünstiger könnte der Zeitpunkt kaum sein. Für die Importeure könnten die verfehlten Verkaufsziele bei den E-Autos bald zum Problem werden: Der Verband Auto-Schweiz warnt bereits vor Massenentlassungen und Sanktionszahlungen in Millionenhöhe.
Doch wie dramatisch ist die Situation in der Schweiz wirklich? Und wie schnell kann sich die E-Mobilität bei uns final durchsetzen? Darüber diskutieren die Hosts in der neuen Folge von «Elektrogeflüster».
Zu den Hosts
Andreas Engel (41) ist seit 2013 Autojournalist und schreibt für den Blick, den Sonntagsblick, die Schweizer Illustrierte und andere Ringier-Titel. Im Rahmen seiner Recherchen testet er regelmässig die neuesten E-Auto-Modelle.
Wilma Fasola (45) ist seit über 20 Jahren Journalistin und schreibt für die Specials der Handelszeitung. Sie ist durch und durch Petrolhead und über einige Jahre als Co-Pilot auch bei zahlreichen Oldtimerralleys mitgefahren.
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Alle Tipps aus der Podcast-Folge:
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3 Kommentare
In vielen Tiefgaragen von Mietwohnungen gibt es zwar super E-Tankstellen (mit extrem teurem Strom) für die problematischen E-Boliden, aber keine günstigen Haushaltsteckendosen für die umweltfreunlicheren Hybridfahrzeuge. Diese Fahrzeuge brauchen wenig Strom, denn für grosse Strecken fahren sie vernünftigerweise mit Benzin.
Gibt es jetzt ein Recht zum Laden ? Nicht gewusst, das Volk will nur noch Rechte über alles, und die Pflichten ? Davon reden sie lieber nicht so gern.......! Der Staat ist kein Selbstbedienungsladen, der Staat, das sind wir alle und wer glaubt, sich hier Vorteile schaffen zu müssen , der sollte besser Auswandern !
Liebe Mitmenschen
Ich finde es schade, dass wir im Jahr 2025 immer noch nicht weiter sind.
Punkt 1:
Zum laden eine Elektroautos gibt es immer eine Lösung.
Da ist nur etwas Wohlwollen gefragt, Ideen gibt es viele. Wie heisst es so schön, wo ein Wille ist auch ein Weg. Wir fahren seit 15 Jahren ein eAuto und wir sind noch nie, aber wirklich nie stehen geblieben. Vor 15 Jahren waren Ladestationen eine Fremdwort!
Punkt 2:
Die Garagen und die Politik möchte immer noch hybrid Auto andrehen, wenn sich jemand mit einem hybrid Auto beschäftigt merkt man schnell dass es sich um eine Mogelpackung handelt.
Ein Hybrid hat zwei Motoren einmal ein Verbrenner und einmal ein Elektromotor, das kann wirtschaftlich und technisch nicht günstiger sein.
Ein serieller Hybrid wäre ja noch das eine, da läuft der Verbrenner konstant auf dem optimalen Wirkungsgrad (<40%), dieser wird aber kaum gebaut. Die meisten sind parallele Hybride :-(.
Punkt 3:
Egal ob Hybrid oder Verbrenner, es wird in beiden Fällen fossiler Brennstoff vernichtet, und das in der menschlichen Zeitrechnung für immer!
Punkt 4:
Elektroautos haben heute einen Stand der Technik, welcher für alle Anwendungen genügend ist. Es braucht nicht >100kW stunden um ein Auto zu bewegen. Es braucht auch nicht gefühlt 1000 Schalter und Lämpchen, es brauch vier Räder, ein Antrieb, Sitze, ein Steuerrad und eine Kiste als Wetterschutz. Ok die Sicherheit, z.B. Airbag ist ok.
Punkt 5:
Wir kaufen für viele Milliarden Franken Systeme welche wir hoffentlich nie verwenden werden und die reiche Schweiz hat so grosse Mühe ein nötiger Systemwechsel innerhalb von 10 Jahren umzusetzen. Lieber Albert, ich bin absolut einverstanden dass wir ein Kilometerentgeld (z.B. 10 Rappen pro Kilometer) für die Strassen bezahlen müssen, aber bitte zuerst dafür schauen dass 50% elektrisch unterwegs sind. Auch ein eAuto zu besseren Konditionen anzubieten wäre machbar.
Wünsche für das neue Jahr:
Liebe Mitmenschen steigt im 2026 möglichst um auf ein kleines eAuto. Wenn Ihr mal etwas transportieren müsst, dann wechselt ihr das Auto für diese Anwendung.
Liebe Mitmenschen ein eAuto tut nicht weh, der Unterhalt und die Energie ist günstiger als bei einem Verbrenner.
Liebe Mitmenschen denkt doch auch etwas an Eure Kinder, sie werden Euch in der Zukunft merci sagen.
Liebe Mitmenschen sprecht mit Vermieter, Nachbarn, Arbeitgebern, Gemeinden und Freunden wie das Auto geladen werden könnte. Es gibt immer eine Lösung, wenn mal WILL.
Ich wünsche allen frohe Festtage, schöne Gedanken, einen guten Vorsatz und ein gesundes neues Jahr mit etwas weniger CO2.
Liebe Grüsse
Martin