Das 2014 gegründete Schweizer Startup Ava stellt den ersten Fruchtbarkeits-Tracker für das Handgelenk her. Mitgründerin Lea von Bidder ist gerade wieder aus San Francisco nach Zürich zurückgekehrt, um die CEO-Rolle zu übernehmen.

Sie hat grosse Ziele: Ava entwickelt Technologien, die das Leben von Frauen verbessern sollen. Das Thema Frauengesundheit ist ihr ein besonderes Anliegen und sei auch eine Frage von Gleichstellung. 

Schliesslich will die Ava-Chefin gesellschaftlich etwas bewegen – das ist ihre persönliche Motivation. Sie sei Unternehmerin geworden, um etwas zu bewirken: «Was für mich zählt ist, was wir verändern» – so motiviere sie auch ihre Mitarbeiter.

«Konservativ sein, ist nichts schlechtes»

Dass ausgerechnet in der Gründerszene keine Gleichstellung herrsche, findet von Bidder frustrierend. Nur 2 Prozent des Wagniskapitals gehe an Gründerinnen. Die Jungunternehmerin hat dafür eine Erklärung. Für eine baldige Lösung des Problems ist sie allerdings nicht allzu hoffnungsvoll.

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Während ihrer Zeit im Silicon Valley hat Lea von Bidder vieles an der Schweiz noch mehr zu schätzen gelernt. «Konservativ sein, ist nichts schlechtes». Ein gewisser Wertewandel sei auch gerade im Silicon Valley im Gange.