Das traditionelle Jahrestreffen des Weltwirtschaftsforums (WEF) findet diesen Januar nicht wie üblich in Davos, sondern wegen der Corona-Pandemie virtuell statt. Ein persönliches Treffen ist im Mai in Singapur geplant.

Warum sich die Organisatoren für Asien statt der Schweiz entschieden haben und ob das Forum tatsächlich auch im Mai möglich sein wird, erklärt Alois Zwinggi, Mitglied der WEF-Stiftungsleitung.

«The Great Reset»

Mit dem diesjährigen Motto «The Great Reset» als Antwort auf Covid-19 ist das WEF ins Zentrum von Verschwörungstheoretikern gerückt. Die Organisation ist überrascht, dass der Begriff derart missbraucht wurde. 

So sei auch der «Stakeholder-Kapitalismus» nicht neu. Doch in der Pandemie erlebe das Konzept eine Art Renaissance.

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Zukunft der Arbeit

Covid-19 hat die Weltwirtschaft in eine Krise gestürzt, und beschleunigt gleichzeitig den Umbau unserer Arbeitswelt. Die jüngste Prognose des WEF fällt düster aus: 85 Millionen Arbeitsplätze werden im Zuge der Automatisierung bis 2025 verdrängt.

Die gute Nachricht: Gleichzeitig werden 97 Millionen neue Arbeitsplätze geschaffen. Doch das erfordert die entsprechende Umschulung auf die neuen Anforderungen und Berufe. Die Schweizer Wirtschaft habe dabei allerdings noch Nachholbedarf.

Auch für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer hat Alois Zwinggi einen Tipp.

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