Er ist seit Jahren das Gesicht des Disney-Konzerns in Zürich. Und übt damit eine wichtige Brückenfunktion zwischen dem Forschungsstandort Zürich und der Disney-Zentrale in Los Angeles aus. Auf dem Feld der Computeranimation gilt er als Koryphäe. In vielen Filmen werden von Gross und seinem Team entwickelte Techniken genutzt.

Im Interview fordert Markus Gross eine neue Kultur auf dem Schweizer Startup-Platz: «Was wir entwickeln müssen - und da sind Investoren und Kapitalgeber angesprochen - ist eine Kultur, die es erlaubt Firmen in eine andere Grössenordnung wachsen zu lassen, statt sie in einer Frühphase zu verkaufen.» Diese frühen Verkäufe würden der Schweiz langfristig wenig bringen.

Kein Homeoffice-Fan

Für den Disney-Standort in Zürich erwartet Gross weiter einen Aufwärtstrend: «In Hollywood müssen immer mehr Inhalte für Streamingplattformen produziert werden. Deshalb denke ich, wird auch der Disney-Standort Zürich über die Jahre weiterhin wachsen wird.»

Auch die Remote-Kultur, die sich inzwischen weit verbreitet hat, gefährde den Innovationsplatz Zürich nicht. Menschen würden einen Kulminationspunkt brauchen. Er selber bezeichnet sich nicht als grossen Homeoffice-Fam. Arbeiteten alle nur mehr im Home-Office drohe eine schleichende Desintegration der Firmenkulturen.

upbeat - die Schweizer Startup-Serie

Unsere Startup-Serie «upbeat» porträtiert jede Woche ein Schweizer Jungunternehmen multimedial in Print, Audio und Video. Daneben kommen die wichtigsten Investoren und Akteure der Innvoationsszene zu Wort. Bleiben Sie dran, im Format Ihrer Wahl: Text, Bild und unterhaltsame Videos finden sie jede Woche auf handelszeitung.ch/upbeat oder in den sozialen Netzwerken. Den Podcast, mit vielen Tipps für Menschen, die selber in der Startupwelt durchstarten möchten, finden Sie auf Apple Podcasts und Spotify – und überall da, wo Podcasts zu Hause sind.

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