Der Schweizer Digitaltag regt die Debatte über die Wettbewerbsfähigkeit der Schweiz jedes Jahr neu an. Also wie sehr kann die Schweiz und ihre Innovationsszene im Kampf um Talente, Startups und die erfolgreichsten Jungunternehmen von Morgen bestehen. Im Interview erklärt Diana Engetschwiler, Organisatorin des Digitaltags, wo die Schweiz in diesem Wettlauf steht und wie sich das Land in den nächsten Jahren aufstellen muss, um für die spannendsten Startups attraktiv zu bleiben.

Auch interessant

Als Organisatorin hinter dem Digitaltag hat Diana Engetschwiler alle Fäden des Digitalisierungs-Festivals in der Hand. Sie hat auch den Überblick über die internationale Expansion des Konzepts Digitaltag und nimmt Ideen und Projekte aus dem Ausland in diesem Jahr in der Schweiz wieder auf. Im Interview spricht sie über Ansätze, die sie dabei besonders überzeugt haben.

Die Schweizer Digitaltage stossen nicht nur im Land auf Interesse. Seit einigen Jahren besuchten Delegationen aus Frankreich, Serbien, China, sowie Botschafterinnen und Botschafter aus über 20 Ländern die Grossverantstaltung zum digitalen Wandel. Einige Länder wie Polen, Liechtenstein und Deutschland haben nach dem Vorbild der Schweiz bereits eigene Digitaltage durchgeführt. Das Konzept Digitaltag ist ein Exportschlager.

Diana Engetschwiler leitet die Initiative Public Dialogue & Digital Days bei digitalswitzerland und studiert derzeit an der Harvard Business School. Zuvor wirkte  Engetschwiler als Führungskraft eines Sportrehabilitationszentrums, arbeitete mehrere Jahre bei der FIFA und war Mitglied der Schweizer Volleyball-Nationalmannschaft.