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Lobbying
ACS-Machtkampf: Letzte Runde ist vorbei

Holenstein (li.), Wobmann, Launaz, Bigler und Probst (re.): Die einstige Auto-Lobby. Keystone

Stefan Holenstein hat sich mit seinem ehemaligen Arbeitgeber versöhnt. Mit einer aussergerichtlichen Einigung zieht er einen Schlussstrich unter den Machtkampf um die ACS-Spitze.

Veröffentlicht am 20.12.2016

Der Automobilclub der Schweiz (ACS) und sein ehemaliger Generaldirektor Stefan Holenstein haben sich nach den im Juni öffentlich ausgetragenen Auseinandersetzungen einigen können. Gegenstand war die Klage Holensteins gegen seine Entlassung im Juni.

Die Einigung sei einvernehmlich und ohne gerichtliches Verfahren erfolgt, teilte der ACS am Dienstag mit. Über den Inhalt der Vereinbarung wurde Stillschweigen vereinbart.

Machtkampf um Clubspitze

Die Entlassung Holensteins stand am Anfang des Machtkampfes in der ACS-Spitze. Präsident Mathias Ammann hatte ihn mit sofortiger Wirkung von seinem Amt suspendiert, weil er arbeitsrechtliche Vorschriften nicht eingehalten haben soll.

Holenstein wies diese Vorwürfe «aufs Schärfste» zurück. In der Folge kam es zu einer Reihe von Klagen und Gegenklagen.

(sda/ise/jfr)

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