Der E-Commerce-Riese Shopify hat die Merchandise-Shops von Donald Trump sowie von seiner Polit-Kampagnenorganisation geschlossen. Das kanadische Unternehmen begründete den Schritt mit der Firmenpolitik: «Sellers promoting violence» würden ausgeschlossen – und zu dieser Kategorie zählt nun offenbar auch der amerikanische Präsident. 

Zuvor hatten schon Twitter, Facebook und Instagram den amerikanischen Präsidenten gesperrt, zumindest vorübergehend. Mark Zuckerberg, der CEO von Facebook, doppelte am Donnerstag persönlich nach und verkündete, dass Trump zumindest «bis der friedliche Machtwechsel vollzogen sei» nicht mehr auf Facebook publizieren dürfe. 

Trumpstore down Shopify

«Something went wrong»: Die Devotionalen-Seite von Donald Trump am 8. Januar 2020.

Quelle: Screenshot Shopify
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Shopify hostete bislang zwei wichtige Trump-Geldmaschinen, nämlich trumpstore.com sowie shop.donaldjtrump.com. 

«Auf der Grundlage der jüngsten Ereignisse haben wir beschlossen, dass die Handlungen von Präsident Donald J. Trump unsere Richtlinien verletzen, welche es verbieten, Organisationen, Plattformen oder Menschen zu fördern oder zu unterstützen, welche mit Drohungen oder Gewalt ein Anliegen vorantreiben wollen»: So die Reaktion von Shopify auf die Stürmung des Kapitols in Washington durch Trump-Anhänger.

(rap)
 

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