Was müssen wir eigentlich tun? Diese Frage stellte sich Mitte-Nationalrat Leo Müller, als die Individualbesteuerung ins Parlament kam. Die Schweiz stimmt am 8. März darüber ab. Bei einer Annahme würden Verheiratete steuerlich einzeln veranlagt werden. Die Reform verspricht Doppelverdienerpaaren mit ähnlich hohen Gehältern Steuerreduktionen in stattlichem Umfang.
Die Befürworterinnen preisen die Vorlage als geeignet, um die Geschlechtergleichstellung zu fördern. Verheiratete Frauen ohne Erwerbsarbeit oder Angestellte mit tiefen Teilzeitpensen sollen steuerlich dazu motiviert werden, mehr eigenes Geld zu verdienen.

