Das Parlament hat gesprochen. Es hat zwei neue Mitglieder in die Landesregierung gewählt, eine Vertreterin der SP und einen Vertreter der SVP. Das entspricht der Zauberformel, und es gibt keinen Grund, daran zu rütteln. Gewählt sind Elisabeth Baume-Schneider und Albert Rösti, eine Politikerin aus dem Jura und ein Politiker aus Bern.

Das ist schlecht für das Land, weil mit der Wahl von Baume-Schneider und Rösti die Regierung noch stärker ins Staatsgläubige tendiert und ins Ländliche. Künftig sitzen in der Regierung sieben Mitglieder, die allesamt aus Landregionen stammen. Finanzstarke Kantone oder gar städtische Wirtschaftszentren wie Zürich, Basel, Lausanne oder Genf sind in der obersten Führung nicht mehr vertreten.

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