Die Gaskrise in Europa erreicht einen neuen Höhepunkt. Der russische Staatskonzern Gazprom drosselt die Gaslieferungen erneut – von 40 auf 20 Prozent. Für die Schweiz heisst das nichts Gutes. Denn die Schweiz hat keine eigenen Gasspeicher und ist komplett auf Importe angewiesen.

Weil die Schweiz über keine unterirdischen Gasspeicher verfügt, hat sich die Westschweizer Regionalgesellschaft Gaznat am französischen Gasspeicher bei Étrez in der Nähe von Lyon beteiligt. Und für den Ankauf von mehr Erdgasreserven im Ausland will der Bund bis zu 800 Millionen Franken zusätzlich lockermachen. Aber das alles ist nur ein Tropfen auf den heissen Stein.

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