Das Kreuz mit der Wissenschaft liegt in der Luft. Hochbezahlte Professorinnen und Professoren jetten für Vorlesungen und Vorträge um die Welt, Forscherteams und Labore arbeiten länderübergreifend und Doktorandinnen und Doktoranden präsentieren ihre Arbeit an Konferenzen. Die Maxime: je internationaler, desto besser.

Gut für Forschung und Karriere, doch schlecht fürs Klima. Der Vielfliegerei schiebt die Uni Zürich – mit mehr als 9000 Beschäftigten eine der grössten Arbeitgeberinnen im Kanton – nun den Riegel vor. Schon 2022 müssen die flugbedingten Treibhausgasemissionen um 40 Prozent im Vergleich zum Niveau vor der Pandemie in den Jahren 2018 und 2019 sinken – das ist die Vorgabe der Universitätsleitung.

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