Die Niederlande und Belgien werden ab 2017 gemeinsam ihren nationalen Luftraum überwachen. Jeweils zwei Kampfflugzeuge der Nachbarländer stehen abwechselnd parat, um mögliche gefährliche Flugzeuge abzufangen. Der Vertrag darüber tritt am 1. Januar in Kraft.

Auch Luxemburg beteiligt sich an dem Abkommen. Mit der Zusammenarbeit wollen die Nachbarländer Kosten sparen. Auch könnten nun mehr Piloten und Kampfflugzeuge des Typs F-16 bei internationalen Krisen eingesetzt werden.

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Luftwaffen bleiben autonom

Bisher kontrollierten die Niederlande und Belgien mit jeweils zwei F-16 nur ihren eigenen Luftraum. Jetzt sind die Kampfflugzeuge für jeweils vier Monate für den gesamten Luftraum zuständig. Sie sollen etwa Flugzeuge abfangen, von denen eine terroristische Bedrohung ausgeht.

Die Befehlsgewalt bleibt nach dem Abkommen beim jeweils zuständigen Verteidigungsministerium. Für feindliche ausländische Militärflugzeuge koordiniert die NATO die Kontrolle des Luftraumes.

(sda/mbü/me)