Eigentlich sind es ja die Republikaner, die insbesondere in den USA als «Politiker des Geldes» gelten. Aber nun hat ausgerechnet Barack Obama alles Bisherige in den Schatten gestellt: 1'017'892'305 Dollar hat der demokratische Präsident in seiner bisherigen politischen Karriere an Spendengeldern erhalten, berichten diverse US-Medien.

Im Zuge des laufenden Wahlkampfes sollen dieser bis Ende April bereits aufgelaufenen Summe bis November weitere 300 Millionen Dollar hinzukommen.

Als erster US-Politiker, der die Milliardengrenze knackt, pulverisiert er bisherige Daten geradezu: So kam George W. Bush - bekannt für seine Nähe zu Bankern, Ölfirmen oder zur Rüstungsindustrie -, während zwei kompletten Amtszeiten auf geradezu «bescheidene» 430 Millionen Dollar.

Auch Obamas Wiedersacher im bevorstehenden Wahlkampf, der Republikaner Mitt Romney, hat auf der Beliebtheitsskala der sogenannten PACs («Political Action Committee») Luft nach oben: Im vergangenen Monat sammelte er rund 40 Millionen Dollar an Spendengeldern ein.

Obama scheint besonders in Kreisen, die sich mit seiner bisherigen Laufbahn identifizieren, auf offene Portemonnaies zu treffen: So stehen Goldman Sachs, Microsoft, Google und die Universitäten von Harvard und Kalifornien zuoberst auf der Liste - die «University of California» wird gemäss Berichten mit 1,98 Millionen Dollar gar als Nummer eins aufgeführt.

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