US-Präsident Barack Obama will dem Kampf gegen Krebserkrankungen mit einer Arbeitsgruppe vorantreiben. Die Taskforce unter Leitung seines Stellvertreters Joe Biden soll herausfinden, wie Krebs schneller und besser diagnostiziert und behandelt werden kann.

Dies geht aus einem am Donnerstag veröffentlichten Memorandum aus dem Weissen Haus hervor. Weltweit werden nach Angaben der Internationalen Agentur zur Krebsforschung jährlich 14 Millionen neue Krebserkrankungen entdeckt.

Unnötige bürokratische Hürden

Obamas Arbeitsgruppe soll offenbar die bisherige Gesundheitspolitik ausmisten, die aufgrund von Interessenkonflikten die Krebsforschung teils eher behindert als fördert. Die Experten sollen «unnötige bürokratische Hürden» identifizieren und nach Möglichkeiten suchen, wie öffentliche Mittel effektiver eingesetzt werden können, hiess es in dem Memorandum.

(sda/mbü/gku)