Anders als die USA und Grossbritannien verzichtet die Schweiz vorerst darauf, die Mitnahme von Laptops und Tablet-Computern im Handgepäck auf bestimmten Flügen zu verbieten. Das Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) will die Situation aber aufmerksam verfolgen. Der Entscheid sei an einer ausserordentlichen Sitzung gefällt worden, erklärte BAZL-Sprecherin Nicole Räz.

Das Bundesamt behält aber die internationale Situation im Auge und will mit den Behörden der beiden Länder in Kontakt bleiben. «Kurzfristig ist es auch denkbar, die bestehenden Kontrollen an Flughäfen zu verschärfen», sagte Räz weiter. Die Sicherheitsmassnahmen würden laufend überprüft und wenn nötig angepasst.

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Angst vor Anschlag

Die US-Behörden und die britische Regierung begründen das Verbot mit dem Schutz vor Anschlägen mithilfe elektronischer Geräte. Geräte wie Laptops oder Kameras, die grösser als ein Handy sind, müssen spätestens ab Freitag mit dem Gepäck aufgegeben werden. Dies gaben die beiden Länder am Dienstag bekannt.

Das US-Verbot gilt für Flughäfen in Amman, Kairo, Kuwait-Stadt, Doha, Dubai, Istanbul, Abu Dhabi, Casablanca, Riad und Dschidda. Grossbritannien schloss sich der US-Massnahme für die meisten Staaten an.

(sda/ise/chb)