59 Prozent der erwachsenen Bevölkerung in der Schweiz stellen in ihrer Region einen Mangel an verfügbarem Wohnraum fest, das zeigt eine repräsentative Umfrage von Comparis. In den Städten waren es sogar 66 Prozent.

Die Umfrage wurde im November 2025 unter 1039 Erwachsenen aus allen Regionen der Schweiz durchgeführt. 50 Prozent der Umfrageteilnehmenden lehnten den Bau von höheren Gebäuden in ihrer Gemeinde (mehr als 6 Stockwerke) ab. Nur 45 Prozent waren dafür, dass so mehr Wohnraum geschaffen wird.

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68 Prozent der Befragten waren gegen eine dichtere Bebauung mit weniger Grünflächen und kleineren Abständen. Neue Bauzonen auf Kosten von Landwirtschafts- oder Grünflächen wurden von zwei Drittel der Befragten abgelehnt.

Die Umfrage zeige, dass die Schweiz zwar mehr Wohnraum brauche, aber nicht wisse, woher dieser kommen solle, stellte Comparis-Immobilienexperte Harry Büsser in der Medienmitteilung fest. Die Forderung nach mehr Wohnraum und das gleichzeitige Verhindern von baulichen Veränderungen sei ein Widerspruch.

Am stärksten spüren laut der Umfrage den Wohnungsmangel die jungen Menschen im Alter von 18 bis 35 Jahren (65 Prozent) und die städtische Bevölkerung (66 Prozent). Diese beiden Gruppen waren denn auch in der Umfrage am ehesten für bauliche Massnahmen zur Lösung der Wohnungsnot zu gewinnen.

52 Prozent der jungen Befragten wären bereit, höher zu bauen (mehr als sechs Stockwerke), und 54 Prozent der Städter. In der Agglomeration sagten jedoch nur 39 Prozent der Befragten Ja zu höheren Gebäuden.

(awp)

Dieser Artikel erschien zuerst bei Cash.